SUPPORT: BRANDSCHUTZBERATER

In Ihrer Rolle als Brandschutzberater oder interner Berater für Bauunternehmen gibt es vier wichtige Faktoren, die Sie kennen müssen und vor allem befolgen sollten, um der Gesetzgebung zu folgen.

  1. Brandimprägnierte Holzprodukte unterliegen den Anforderungen der CE-Zertifizierung
  2. Brandimprägnierte Holzprodukte unterliegen den verbindlichen Anforderungen der Leistungserklärung (DoP).  
  3. Genauso wie bei Anforderungen eines Typengenehmigungnachweises bei Fremdfertigungsprüfung muss der Hersteller eine durchgehende Qualitätskontrolle gemäß dem dem Planungs- und Baugesetz (SFS 2010: 900) nachweisen. 
  4. Jede einzelne Holzarten unterliegt den Zertifizierungsanforderungen, und die Zertifizierung muss die korrekte Norm angeben, z.B

Woodsafe ist ein autorisierter Hersteller     

Seit 2008 sind unsere Dienstleistungen zugelassen und 2009 waren wir der erste Hersteller in Nordeuropa, dessen Dienstleistungen gemäß der harmonisierten Produktnormen EN14915 und EN 13986 auch CE-zertifiziert sind. Unser Qualitätssystem ist gemäß Anhang ZA, System, abgesichert. Unser Wissen über brandimprägniertes Holz ist unsere Stärke, die Ihnen als Berater/Brandschutzberaterin Sicherheit bei Ihrer Arbeit und Auswahl der geregelten Produkte gibt. Unser Qualitäts- und Managementsystem ist nach ISO 9001 zertifiziert, und von der SP ausgegeben.

Warum Zertifizierung und Fremdüberwachung?

Genehmigung bedeutet, dass Sie als Brandschutzberater eine Verantwortung haben Hersteller mit der Genehmigung brandimprägniertes Holz auf den Markt zu bringen vorzuschlagen und/oder zu empfehlen. Genehmigung bedeutet, dass das Dienstleistungs- und Qualitätssystem des Herstellers zertifiziert ist und unter Fremdkontrolle steht. Hersteller, die nicht unter Fremdkontrolle stehen, und Produkte, die nicht zertifiziert sind (d.h. nur brandgeschützt und klassifiziert), sind nicht dasselbe wie autorisierte Hersteller. Es ist von größter Bedeutung für Sie in Ihrer Rolle als sachkundiger Berater verstehen, dass das das Ergebnis in einem Brand- und Klassifizierungsbericht nicht für die genehmigte Anwendung in permanenten Gebäuden ausreichen kann und darf.  

Die Typengenehmigung ist nicht länger ein Erfordernis der BBR, doch die Qualitätssicherung ist gemäß dem Planungs- und Baugesetz erforderlich, was in Praxis alle Systeme ausschließt, die nicht dem System für die Herstellungskontrolle wie Fremdproduktionskontrolle der benannten Stellen wie dem SP Technologieforschungsinstitut (Nr.Body 0402) entsprechen. 

Wie gut wissen Sie, ob die Dokumente korrekt sind 

Zusätzlich zu diesen vier verbindlichen Anforderungen sollten Sie als sachkundiger Berater ausreichende Kenntnisse haben, Dokumente zu erkennen, die keine Zertifizierung haben. Die Problematik fehlerhafter Dokumentation ist umfangreich, z.B. Brandtest, Klassifizierungsreports und Dokumente erstellt von anderen Institutionen mit dem Titel Zertifikat, die in Praxis keine Zertifizierung gemäß dem Planung- und Baugesetz oder den EU-Bauproduktverordnung usw. haben. Es gibt Beispiele von Institutionen, die Zertifikate für ein Produkt oder einen Hersteller ausgestellt haben, die im Allgemeinen das Produkt als nach B-s1,d0 zertifizierte beschreiben. Doch das gleiche Dokument ist nicht korrekt zertifiziert gemäß Anhang ZA und der Bauproduktverordnung 305/2011. Das Dokument hat einen Titel wie ein Zertifikat, aber es ist nicht, zumindest nicht, wenn man die Anforderungen der Bauproduktverordnung einhalten möchte.

Das Lesen der Dokumentation ist nicht immer einfach.  

Als Brandschutzberater sollten Sie nicht zu besorgt sein, z.B. B-s1, d0. Es gibt mehrere Faktoren, die gleichermaßen wichtig sind, z.B.      
   • Erfüllt z.B. B-s1,d0 mit oder ohne Luftspalt erfüllt?                 
       - B-s1,d0 ohne Luftspalt ist in vielen Fällen B-s2,d0 mit Luftspalt.   
   • Ist die aktuelle Holzart zertifiziert?              
       - Zertifizierte Fichte kann gegen die Verwendung einer anderen Holzart ausgetauscht werden, z.B. Kiefer.      
   • Was ist die geringste Dicke einer Holzart für die Genehmigung gemäß B-s1,d0?              
      - Zugelassen für 25mm bedeutet z.B nicht Zulassung für 15mm.

Andere Faktoren, die die Leistung beeinträchtigen und in der Zertifizierung aufgelistest werden müssen, sind:    
   • Erfüllt z.B. B-s1,d0, auch wenn Fichte gestrichen wird?      
   • Erfüllt B-s1, d0 auch wenn die Platte als Hohllatte eingebaut wird, was zu einer 4-seitigen Kontakt führt.      
   • Erfüllt B-s1, d0, wenn Sperrholzplatte perforiert ist?              
      - Glattes Sperrholz B-s1, d0 bedeutet nicht, dass perforiertes Sperrholz B-s1, d0 erfüllt.   

Vergleich von Brandimprägnierung und Brandschutzanstrich

Wir möchten die Unterschiede nicht bis ins kleinste Detail darstellen, doch es gibt einige Faktoren, die Sie beachten und sicherstellen sollten. Dazu gehören:

  • Hohlleisten müssen an allen vier einen Brandschutzanstrich erhalten, um  die Anforderungen für verbreitete Anwendungen für Decken und Wände  z.B. in Sporthallen, Fluren usw. zu erfüllen
  • Perforiertes Sperrholz muss auf der Vorderseite und Rückseite einen Brandschutzanstrich erhalten           sowie in jeder Durchlochung, um die Anforderungen bei der Anwendung             von perforiertem Sperrholz zu erfüllen.     
  • Von Hand an Ort und Stelle durchgeführtes Verfahren, dass im Vergleich mit           zu industriellen Produkten unkontrolliert ist.

Woodsafe empfiehlt die Dokumentation der Selbstkontrolle gemäß dem Bohrlochprinzip der Interessengemeinschaft Norisk Brandskyddat Trä (http://www.nordbt.se/se/) Anweisungen für die Kontrolle am Arbeitsplatz gemäß den Empfehlungen von SP/NBT